Stuttgart und die Einstellung zum Rauchen

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Der Tabakkonsum in Zahlen 

Der Tabakkonsum im Südwesten ist mit 15 Prozent regelmäßigen Rauchern und 7 Prozent Gelegenheitsrauchern nimmer och sehr hoch, wie eine aktuelle Umfrage ergeben hat. Demnach werden im Durchschnitt 14 Zigaretten oder Zigarillos am Tag geraucht. 
Knapp jeder dritte Raucher konsumiert pro Tag bis zu fünf Zigaretten oder Zigarillos. Jeweils 18 Prozent rauchen zwischen sechs und zehn beziehungsweise elf und fünfzehn Stück. Fast ebenso viele greifen zu täglich 16 bis 20 Glimmstängeln. Knapp jeder Zehnte nennt eine Stückzahl von mehr als 20, also mehr als eine ganze Packung. 7 Prozent der Raucher bevorzugenausschließlich elektronische Zigaretten, Shisha, Zigarre oder Pfeife.

Werbeverbot für Tabakwaren

Mehr als zwei Drittel der Baden-Württemberger halten ein Werbeverbot für Tabakwaren als sinnvoll. Ein Werbeverbot ist aus Sicht der Krankenkassen auch mit Blick auf die immer jünger werdenden Raucher sinnvoll, die sich durch Werbung leicht beeinflussen ließen. Diese Gruppe ist besonders gefährdet, da das Risiko lebenslanger Tabakabhängigkeit und die Schwere der gesundheitlichen Folgen mit sinkendem Einstiegsalter steigen.

Das Nichtraucherschutzgesetz hat seine Richtigkeit 

Was war das für eine Aufregung, damals vor zehn Jahren. Wirte fürchteten den Ruin, Raucher um den Bestand der Kneipenkultur und ihre Refugien. 
Das Nichtraucherschutzgesetz, das am 1. Juli 2008 verabschiedet wurde, war heftig umstritten. Es legte für Gastronomiebetriebe klare Regeln fest: In Betrieben, die ihren Gästen warme Speisen anbieten, darf nur in einem separaten Nebenraum geraucht werden.

In Lokalen, die lediglich über einen bis zu 75 Quadratmeter großen Gastraum verfügen und nur Getränke und kalte Speisen anbieten, darf weiterhin geraucht werden.

Leider ist nicht bekannt, wieviele Nichtraucherkneipen es mittlerweile in Stuttgart gibt, da Gastronomen der Stadt nicht melden müssen, ob sie ein Raucher- oder ein Nichtraucherlokal betreiben.

Einige Wirte haben ihre Lokale seit dem Gesetzerlass vor zehn Jahren einem vollständigen Wandel unterzogen.

Der Umsatz ist wider Erwarten nicht rückläufig. Allerdings hat die früher hochfrequentierte Theke deutlich an Gästen eingebüßt und die Gemütlichkeit nach dem Essen ist verloren gegangen. Jetzt läuft es meist nach der Devise: Essen, Dessert, Espresso, zahlen. 

Für einen Stuttgarter Gastronom, der die angesagte Bar Paul & George betreibt ist das Rauchen in Lokalen schon lange aus der Mode, sein Lokal ist jetzt ein hundertprozentiger Nichtraucherbetrieb. 

Ein gegenteiliges Konzept verfolgt die Bar Immer Beer Herzen. Ihr Lokal ist ein klassisches Raucherlokal mit langer Theke, an der sich die Gäste mit Kaltgetränk und Zigarette in der Hand aufreihen. So ist es jedem überlassen, welche Lebenseinstellung richtig ist und welche zu bevorzugen ist.

Was bevorzugen Sie? Raucher- oder Nichtraucherlokal?